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E-Bässe bei session

Mit dem Aufkommen der elektrischen Gitarre in den 1950er Jahren, sahen sich die bis dahin in Bands genutzten Kontrabässe einem Problem ausgesetzt - sie konnten sich in puncto Lautstärke nicht mehr richtig durchsetzen und eine Alternative musste her. Die Lösung des Problems kam 1951 aus dem Hause FENDER und hörte auf den Namen FENDER Precision Bass, kurz P-Bass. Statt eines vergleichsweise riesigen, hohlen Korpus kam hier, ähnlich wie bei der ein Jahr zuvor erschienenen Fender Telecaster, ein massives Stück Erle oder Esche als Korpus zum Einsatz. Dank seiner geringeren Größe konnte der Bassist den E-Bass, statt aufrecht stehend, bequem an einem Gurt spielen. Die Schwingung der Saiten wird über die Tonabnehmer aufgenommen und an einen Bass-Verstärker geschickt. Anfang der 1960er Jahre erschien dann der FENDER Jazz Bass, der über zwei getrennte Tonabnehmer verfügte und so feiner Soundeinstellungen ermöglichte. Dank der neuen Vielfalt an Sound und Spielmöglichkeiten traten bald viele virtuose E-Bassisten auf und der Bass wurde vom simplen Rhythmus-Instrument zum Instrument der ersten Reihe. Der Standard E-Bass hat vier Saiten und ist gestimmt wie die E-Gitarre, E-A-D-G, nur eine Oktave tiefer, weshalb hier deutlich dickere Saiten Verwendung finden. 

Der E-Bass, auch Bassgitarre genannt, wie er einst von Leo Fender entwickelt wurde, hat sich seit seiner Markteinführung sehr verändert und weiterentwickelt. So kamen zur einfachen, traditionellen Bauweise, wie man sie von einem FENDER Precision oder Jazz Bass kennt, mit einem geschraubten Ahornhals und einem Korpus aus Esche oder Erle, auch neue Konstruktionen mit verschiedensten Edelhölzern wie z.B. Ebenholz, Buckeye Burl oder auffällig gemasertem Ahorn hinzu. Auch die Hals-Korpus-Verbindungen wurden immer aufwendiger, so haben E-Bass-Hersteller wie IBANEZ oder auch Manufakturen wie MARLEAUX immer wieder Modelle mit eingeleimten oder auch durchgehenden Hälsen im Produktportfolio. Für kräftigeren und durchsetzungsfähigeren Klang wurde bald auch aktive Elektronik entwickelt, oft auch mit eingebautem Equalizer für noch vielfältigere Soundmöglichkeiten. 

Des Weiteren passte man den elektrischen Bass auch beim Klangspektrum der modernen Musik an, was zur Entwicklung von 5-Saitern und 6-Saiter-Bässen führte. Im Falle von DINGWALL kommen sogar gefächerte Griffbretter, auch Multiscale genannt, zum Einsatz, um die Intonation und Transparenz der einzelnen Noten zu verbessern. Für nahtlose und absolute geschmeidige Slides und Bundwechsel gibt es Fretless Bässe, die ganz ohne Bundstäbchen auskommen und gerade im Jazz sehr beliebt sind.

Natürlich bietet session eine große und breit gefächerte Auswahl der verschiedensten E-Bässe und auch E-Bass Sets von Vintage bis Modern, um sowohl dem Einsteiger als auch dem Vollprofi das perfekte Instrument anbieten zu können. In unserem Sortiment findet ihr Bässe von FENDER, SQUIER, IBANEZ, DINGWALL, SANDBERG, SADOWSKY, RICKENBACKER und vielen weiteren Herstellern. Natürlich bieten wir euch auch Verstärker für E-Bass, E-Bass-Saiten in verschiedenen Stärken aber auch Reinigungs- und Pflegemittel sowie Ersatzteile. In unserem Ratgeber zu Bässen zeigen wir euch, wie ihr die Saiten bei E-Bässen wechselt oder iden D-Tuner Einbau in einen E-Bass.

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