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Digitalpianos und E-Pianos - Ihre Geschichte und Entwicklung

Ein Digitalpiano bietet dem Klavierspieler eine preisgünstige Alternative zu einem akustischen Klavier, die sich zudem leichter transportieren lässt und keine Wartung benötigt. Außerdem bietet ein elektronisches Klavier viele weitere praktische Funktionen, wie z.B. verschiedene Klänge mit Split und Layer, Metronom, Rhythmen, Recorder sowie integrierte Übungen, die im Klavierunterricht und beim Üben helfen oder einfach den Spielspaß erhöhen.

Vom Piano Electrique und Wurlitzer Electric Piano

Schon Ende des 19. Jahrhunderts wurde versucht mit Hilfe der Elektrizität einen Klavierersatz zu erschaffen. Nach dem Piano Électrique (1928) und dem Neo-Bechstein Flügel (1928-30), bei dem schon die angeschlagenen Saiten mit Tonabnehmern abgenommen wurden, wurde das Wurlitzer Electric Piano ab 1954 zu einem populären Instrument. Hierbei erzeugen kleine Stahlzungen den Ton, indem sie mittels Hammermechanik angeschlagen und von Tonabnehmern kapazitiv abgenommen werden. Auch das Hohner Clavinet (1964), das mit seinen Stahlsaiten klanglich eher an ein Clavichord erinnert, und das Fender Rhodes (1965), bei dem Stimmfedern vor einem induktiven Tonabnehmer mittels Hammermechanik in Schwingung versetzt werden, wurden stilprägende Instrumente in Rock und Pop, Jazz, Funk und Soul. Diese E-Pianos klingen von glockig bis perkussiv und werden durch den Einsatz von Verstärkern und Effekten, wie z.B. Leslie, Chorus, Tremolo, Phaser oder Wah-Wah, klanglich verändert. Mit Vintage Vibes gibt es einen Hersteller für moderne Nachbauten von Rhodes und Clavinet. Aber auch diese klassischen E-Pianos haben die Eigenschaft, schwer und wartungsanfällig zu sein, da es sich schließlich um elektro-akustische Instrumente mit Hammermechanik handelt. So ist es nicht verwunderlich, dass sich die extrem populären E-Piano-Klänge auch im Repertoire der Digitalpianos wieder finden. Diese erzeugen den Klang, wie der Name schon sagt, über Digitaltechnik. Grundlegend ist hierfür die Sampling-Technologie, die seit den 1990er Jahren die Musiktechnik prägte und immer weiter verfeinert wurde, um Klang und Spielgefühl noch authentischer zu gestalten. Außerdem arbeiten moderne Digitalpianos mit Physical Modeling, bei dem die Klangerzeugung digital nachgebildet wird, d.h. sie erfolgt durch die Berechnung physikalischer Parameter. So können Klänge schnell erzeugt werden, ohne dass große Samples geladen werden müssen.

Digitalpianos und E-Pianos heute

Die heutigen Digitalpianos unterscheiden sich daher in ihrer Tonerzeugung, ihrer Form, ihrem Funktionsumfang und vor allem in der Qualität von Tastatur, Verstärker und Lautsprechern. So unterscheiden wir z.B. zwischen Stage-Pianos, die auf Robustheit, Portabilität und einfache Bedienung auf der Bühne ausgelegt sind, und den sogenannten Home-Pianos, die meistens gemeint sind, wenn von Digitalpianos oder E-Pianos die Rede ist. Darunter finden sich zudem Ensemble- oder Entertainment-Pianos, die mit zahlreichen Begleitrhythmen, Synthesizer- und Sequencer-Funktionen ausgestattet sind. Portable Pianos stellen eine Mischform dar, da sie die Portabilität eines Stage-Pianos besitzen, aber mit integrierten Lautsprechern und passendem Fußteil einem Home-Piano ähneln. Eine weitere Besonderheit stellen die digitalen Flügel dar. Manche dieser Modelle verfügen tatsächlich über die Tastatur eines Konzertflügels. Ausgefeilte Verstärker- und Lautsprechersysteme erzeugen in Verbindung mit der Klangerzeugung und dem Deckel für authentischen Konzertflügelklang.