Der Zusammenbau eines Saxophons | Der session-Ratgeber für Einsteiger

Wer seinen Saxophonkoffer zum ersten Mal öffnet wird sehr schnell feststellen, dass man kein vollständig zusammengebautes Instrument vorfindet. Ein Saxophon besteht nämlich aus mehreren Einzelteilen.

Saxophonkorpus, S-Bogen und Mundstück geben sich die Hand

Da hätten wir als Erstes den schillernden Korpus mit all seinen Klappen. An ihm wird der S-Bogen ins sogenannte „Herz“ gesteckt und mittels einer kleinen Schraube befestigt. Der S-Bogen wiederum ist das gebogene, obere Teil des Instruments, an dem das Mundstück auf das mit Kork ummantelte Ende aufgesteckt wird. Sollte sich das Mundstück bei der Montage nur schwer aufschieben lassen, empfiehlt es sich die Korkummantelung mit einem Korkstift einzufetten. Dieser kleine Pflegehinweis verlängert die Lebensdauer der Korkschicht erheblich.

Klangquelle = Saxophonmundstück

Beim Mundstück sind wir dann aber auch schon bei der eigentlichen Quelle des Sounds angelangt. Ob dies aus Metall, Kautschuk oder einem anderen Material daherkommt, bleibt dem eigenen Geschmack überlassen. Detailierte Informationen haben wir in unserem Ratgeber "Das richtige Mundstück finden" für euch zusammengestellt.

Eine kleine Schraube mit großer Wirkung

Um den typischen Saxophonton zu erzeugen, brauchen wir allerdings noch zwei weitere Komponenten. Die Rede ist von der Blattschraube und dem Blatt. Die Blattschraube hält dabei zusammen was zusammen gehört. Sie fixiert mittels kleinen Schräubchen das Blatt mit dem Mundstück. Vor dem Spielen empfiehlt es sich noch, dass Blatt mit etwas Speichel anzufeuchten, bevor durch das Anblasen die Vibration des Blattes die Luftsäule im inneren des Instruments in Schwingungen versetzt. Bei der Frage: "Welches Saxophonblatt für mich das richtige ist?" - liefert unser Ratgeber über "Das Saxophonblatt" weitere Antworten.

Die Mischung machts

Wir können uns also merken, dass für einen guten Ton die richtige Kombination von Blatt, Mundstück und Saxophon unerlässlich ist. Für welche man sich letztendlich entscheidet, hängt wiedermal vom persönlichen Geschmack und der eigenen Anatomie ab, die bei jeder Zusammenstellung ein unterschiedliches Klangergebnis liefert.


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