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Drumcomputer - Entwicklung

Bereits in den späten 1960er Jahren gab es die ersten Drumcomputer. Dabei handelte es sich um vorprogrammierte Rhythmen - Tango oder Mambo waren besonders beliebt. Diese sogenannten Rhythmusmaschinen gehörten zu den typischen Erkennungsmerkmalen von Alleinunterhaltern. Sie wurden in Heimorgeln und später auch in Synthesizern verwendet. Heutige Drumcomputer sind mit diesen Rhythmusgebern der ersten Generation kaum zu vergleichen. Die Unterschiede sind ungefähr so wie zwischen einem Schlagzeug und einer Kindertrommel. Das gilt sowohl für den Klang, wie auch für die Klangerzeugung und die Vielfalt im Einsatz. Eine Drum-machine, wie beispielsweise der KORG KR-mini, erzeugt seinen Klang analog mit Hilfe von Synthesizern oder digital durch Samples. Die Klangerzeugung wird über Interfaces, wie GV/Gate oder MIDI, eingebaute Pattern-Sequenzer oder Drum-Pads angesteuert. Hier besteht eine Überschneidung zum elektronischen Schlagzeug.

Einen Drumcomputer online kaufen

Drumcomputer gibt es von knapp 100 Euro - dem Pocket von Teenage Engineering - bis zu weit über 1500 Euro. Am Ende der Preisklasse steht der Analog Rythm MKII von Elektron. Der Profi Drummer von Elektron überzeugt mit acht speziell ausgelegten Stimmen und sorgt mit seinem analogen Sound-Generator für erstklassige Klänge. Das Mischpult mit den 12 anschlagsdynamischen und druckempfindlichen Pads ist gut spielbar und sehr übersichtlich. Dieser Drumer ist ganz eindeutig ein Gerät für Profis, die eigene Sampler zusammenbauen und aufnehmen möchten und ihr Publikum stets mit neuen Klangideen begeistern.

Ein wirklich gutes Mittelklassegerät ist der Drum Synthesizer DrumBrute von Arturia. Mit 17 vollanalogen Drumsounds, die so ziemlich jeden Sound auf Lager haben, den die Percussion-Welt zu bieten hat. Jedes Instrument wird über seinen eigenen Regler individuell gesteuert. Nicht nur die Stimmen können einzeln angesprochen werden, das übersichtliche Mischpult bietet auch jedem weiteren Feature seinen eigenen Regler. 12 Audioausgänge sowie ein doppelt ausgeführter Kopfhörerausgang vervollständigen die technische Ausstattung dieses ausgezeichneten Instruments.

Schlagzeug und E-Drums

Ein Drumcomputer ist vielfältig und sicher keine Konkurrenz zum analogen Schlagzeug, aber eine sinnvolle und wunderbare Ergänzung. Mit ihm können Grooves unter ein Schlagzeug gelegt und neue Patterns eingeübt werden. Auch aus der Klangerzeugung im Grenzbereich zwischen Musik, Theater und bildender Kunst ist der Drumcomputer nicht mehr wegzudenken, und selbstverständlich ist ein E-Drum immer noch ein wichtiges Hilfsmittel für jeden Alleinunterhalter.

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