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von Pa D. vom 04.10.2022

Features

  • Mensur: 24" (610 - 634 mm)
    Kürzere Mensur für einfachere Bendings.
  • Griffbrett: Indian Laurel
    Weicher, warmer Klang mit klarer Artikulation.
  • Korpusmaterial: Ahorn, laminiert
    Heller, definierter Ton mit weniger Sustain.
  • Halskonstruktion: eingeleimt
    Deutlich längeres Sustain als bei Schraubhälsen
  • Halsprofil: Standard U
    Bequemes Profil für größere Hände, komfortables Spielgefühl.
  • Pickup: H-H (2x Humbucker)
    Voller, warmer Klang mit kräftigen Mitten und Höhen und ausgeprägtem Sustain.
  • Griffbrettradius: 12,6"
    Größerer Griffbrettradius ermöglicht höhere Saitenlagen und besseres Bendingspiel.
Produktinformationen

Electromatic Center Block-Modelle wurden für den satten und kraftvollen Gretsch-Sound bei hoher Lautstärke entwickelt. Die G5622T Electromatic Center Block Double-Cut mit Bigsby verfügt über einen Doppel-Cutaway-Ahornkorpus mit einem Center Block aus Fichtenholz für eine dynamische Resonanz, High Gain Power und geringes Gewicht.

Die Black Top Broad'Tron-Humbucker erzeugen einen breiten, ausgewogenen und transparenten Ton, der von einem fetten, aggressiven Overdrive bis zu einem unverfälschten Clean-Ton reicht und dabei eine außergewöhnliche Klangdefinition und -balance aufweist. Durch das Regler-Layout bestehend aus einem Master-Volume-Regler mit Treble-Bleed-Schaltung, Master-Tone, individuellen Pickup-Lautstärkereglern und einem 3-Wege Pickup-Toggle-Switch bieten sich verschiedenste Möglichkeiten, den Sound der Gitarre den eigenen Wünschen anzupassen. Zu den weiteren Merkmalen der G5622T gehören eine Adjusto-Matic-Brücke, ein Bigsby B70 Vibrato-Tailpiece, ein Graph Tech NuBone-Sattel und G-Arrow-Regler.

Die G5622T wurde sorgfältig mit dem unverzichtbaren Gretsch-Sound, -Style und -Spielkomfort ausgestattet und ist jetzt in mehreren verschiedenen Finishes erhältlich: Imperial Stain, Orange Stain, Single Barrel Burst und Speyside mit goldenem Schlagbrett und goldenen Pickup-Einfassungen oder in Aspen Green, Dark Cherry Metallic und Georgia Green mit silbernem Schlagbrett und silbernen Pickup-Einfassungen. Alle Modelle sind mit Nickel-Hardware ausgestattet.

  • Farbe: Georgia Green
  • Bauart: Semi-Hollow Body
  • Korpusform: ES-Modell
  • Saitenanzahl: 6-saitig
  • Halskonstruktion: eingeleimt
  • Bundanzahl: 22
  • Mensur: 24,6" (625 mm)
  • Korpusmaterial: Ahorn, laminiert
  • Decke: Ahorn, laminiert
  • Hals: Ahorn (Maple)
  • Halsprofil: Standard U
  • Griffbrett: Indian Laurel
  • Griffbrettradius: 12,6"
  • Griffbrett Einlagen: Pearloid Neo-Classic Thumbnail
  • Pickup: H-H (2x Humbucker)
  • Pickup Neck: Black Top Broad’Tron
  • Pickup Bridge: Black Top Broad’Tron
  • Pickup Wahlschalter: 3-Weg Toggle
  • Regler: 2x Volume, 1x Master Volume, 1x Tone
  • Bridge/Tremolo: Gretsch Adjustomatic mit Bigsby
  • Hardware: Nickel
  • Saitenstärke ab Werk: .010 - .046
  • Produktionsland: China
Über Gretsch Electromatic

Die Gretsch Electromatic Collection bietet Gitarren und Bässe mit dem kraftvollen und typischen Gretsch-Sound. Entwickelt für Musikstile mit hohem Output Level, überzeugen die Instrumente durch eine erstaunlich leichte und schnelle Handhabung. Mit ihren Dual Super HiLo'Tron Humbuckern sind sie auch für hohe Lautstärken bestens geeignet. Play Proud!

Über Gretsch

Seit seiner Gründung 1883 in Brooklyn, New York, liefert Gretsch mit handwerklichem Geschick Musikinstrumente von höchster Qualität die von einigen der angesehensten Künstlern der Musikindustrie sowohl beeinflusst als auch wertgeschätzt werden. Darunter Chet Atkins, Eddie Cochran, Billy Duffy, Bono, Duane Eddy, George Harrison, Brian Setzer, Stephen Stills und Malcolm Young.

Der 27-jährige Friedrich Gretsch, ein deutscher Einwanderer, begann die Karriere seiner Firma zunächst mit der Herstellung von Banjos, Trommeln und Tamburinen. Nur 12 Jahre später verstarb Friedrich jedoch und hinterließ das junge Unternehmen seinem zu dieser Zeit erst 15-jährigem Sohn Fred. Dieser, beileibe kein typischer Teenager, baute das Unternehmen zu einem der führenden Importeure und Hersteller von Musikinstrumenten in Amerika auf. Wohlwissend, dass der Schlüssel zum Wachstum darin lag, auf die Wünsche der Öffentlichkeit zu hören – und diese wollte Gitarren – begann Gretsch mit der Herstellung der begehrten Sechssaiter.

Zunächst ab 1926 in Form von akustischen Archtops für die damals rasant an Popularität gewinnende Jazz-Musik und einer Hand voll Flattops für die in den USA zu jeder Zeit beliebten Klänge des Country und Western. 1935 lancierte Gretsch die legendäre Broadkaster Schlagzeugserie, die bis in die 50er-Jahre erfolgreich war. Gretschs Beitrag zum Aufkommen elektrischer Verstärkung war dann 1939 die erste Electromatic®, eine Hollow-Body-Konstruktion, die in zeitgemäßer Aufmachung bis heute im Repertoire verblieben ist.

1942 überließ Fred Gretsch Senior nach 50 Jahren erfolgreichen Wirtschaftens das Unternehmen seinem Sohn Fred Gretsch Junior. Da während der Wirren des Zweiten Weltkriegs die Produktion unterbrochen wurde, überließ dieser die Geschäfte seinem Bruder Bill, um selbst in der Navy zu dienen. Leider verstarb Bill 1948 wie bereits sein Großvater bereits sehr jung, sodass der inzwischen nicht mehr aktive Marineoffizier Fred das Ruder des Familienbetriebs wieder übernahm.

Seit 1953 pflegt das Unternehmen auch seine Expertise in Solid-Body-Gitarren, die den immer lauter werdenden Konzerten mit ihrer stark verminderten Empfindlichkeit gegenüber Rückkopplung begegneten. Inzwischen ist auch die Semi-Akustische Abteilung um Gitarren mit Center-Block-Konstruktion erweitert, die die klanglichen Eigenschaften einer Hollow-Body-Gitarre mit den praktischen Aspekten einer Solid-Body vereinten.

Seit George Harrisons Auftritt mit den Beatles und seiner Country Gentleman in der Ed Sullivan Show 1964 ist Gretsch endgültig ein fester Stern am Firmament der Ikonischen Gitarren, was sich 1965 deutlich niederschlägt in form des höchsten Produktionsvolumens der Firmengeschichte.

1967, sozusagen auf dem Höhepunkt des Erfolgs entscheidet sich Fred Gretsch Jr. in den wohlverdienten Ruhestand zu gehen und verkaufte das Unternehmen an die Baldwin Piano Company, die die Geschäfte übernahm. Leider mit mäßigem Erfolg. Glücklicher Weise trat Dinah Gretsch 1979 dem Unternehmen bei und konnte den Weg zu einem Rückkauf vorbereiten, den ihr Ehemann Fred W. Gretsch, des Gründers Großenkel, 17 Jahre nach dem Verkauf abschließen konnte. Gemeinsam brachte das Ehepaar das Unternehmen zurück zu altem Glanz, in dem es bis heute scheint.

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