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Gretsch G2420T Hollow Body Single Cutaway GNMTL

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Produktnummer: 10013587
Produktinformationen
Die Gretsch G2420T Hollow Body Single Cutaway GNMTL bietet einen günstigen Einstieg in die Gretsch-Welt, ohne auf die Kern-Features zu verzichten. So besitzt das Instrument einen Korpus aus Ahorn und eingeleimten Hals. Neu sind die Broad’Tron Humbucker, die jetzt etwas mehr Bass in den Ton bringen. Abgerundet wird das Instrument durch das obligatorische Bigsby. Gretsch G2420T Hollow Body Single Cutaway GNMTL:
  • Farbe: Gun Metal
  • Bauart: Hollow Body
  • Korpusform: Jazz-Modell
  • Saitenanzahl: 6-saitig
  • Halskonstruktion: eingeleimt
  • Bundanzahl: 22
  • Mensur: 24,75" (629 mm)
  • Korpusmaterial: Ahorn, laminiert
  • Decke: Ahorn, laminiert
  • Hals: Ahorn (Maple)
  • Halsprofil: Thin "U"
  • Griffbrett: Indian Laurel
  • Griffbrettradius: 12"
  • Griffbrett Einlagen: Hump Block Inlays
  • Pickup: H-H (2x Humbucker)
  • Pickup Neck: Gretsch Broad Tron BT-2S
  • Pickup Bridge: Gretsch Broad Tron BT-2S
  • Pickup Wahlschalter: 3-Weg Toggle
  • Regler: 2x Volume, 1x Master Volume, 1x Tone
  • Bridge/Tremolo: Gretsch Adjustomatic + Bigsby B-60
  • Hardware: Chrom
  • Produktionsland: Indonesien
Über Gretsch

Seit seiner Gründung 1883 in Brooklyn, New York, liefert Gretsch mit handwerklichem Geschick Musikinstrumente von höchster Qualität die von einigen der angesehensten Künstlern der Musikindustrie sowohl beeinflusst als auch wertgeschätzt werden. Darunter Chet Atkins, Eddie Cochran, Billy Duffy, Bono, Duane Eddy, George Harrison, Brian Setzer, Stephen Stills und Malcolm Young.

Der 27-jährige Friedrich Gretsch, ein deutscher Einwanderer, begann die Karriere seiner Firma zunächst mit der Herstellung von Banjos, Trommeln und Tamburinen. Nur 12 Jahre später verstarb Friedrich jedoch und hinterließ das junge Unternehmen seinem zu dieser Zeit erst 15-jährigem Sohn Fred. Dieser, beileibe kein typischer Teenager, baute das Unternehmen zu einem der führenden Importeure und Hersteller von Musikinstrumenten in Amerika auf. Wohlwissend, dass der Schlüssel zum Wachstum darin lag, auf die Wünsche der Öffentlichkeit zu hören – und diese wollte Gitarren – begann Gretsch mit der Herstellung der begehrten Sechssaiter.

Zunächst ab 1926 in Form von akustischen Archtops für die damals rasant an Popularität gewinnende Jazz-Musik und einer Hand voll Flattops für die in den USA zu jeder Zeit beliebten Klänge des Country und Western. 1935 lancierte Gretsch die legendäre Broadkaster Schlagzeugserie, die bis in die 50er-Jahre erfolgreich war. Gretschs Beitrag zum Aufkommen elektrischer Verstärkung war dann 1939 die erste Electromatic®, eine Hollow-Body-Konstruktion, die in zeitgemäßer Aufmachung bis heute im Repertoire verblieben ist.

1942 überließ Fred Gretsch Senior nach 50 Jahren erfolgreichen Wirtschaftens das Unternehmen seinem Sohn Fred Gretsch Junior. Da während der Wirren des Zweiten Weltkriegs die Produktion unterbrochen wurde, überließ dieser die Geschäfte seinem Bruder Bill, um selbst in der Navy zu dienen. Leider verstarb Bill 1948 wie bereits sein Großvater bereits sehr jung, sodass der inzwischen nicht mehr aktive Marineoffizier Fred das Ruder des Familienbetriebs wieder übernahm.

Seit 1953 pflegt das Unternehmen auch seine Expertise in Solid-Body-Gitarren, die den immer lauter werdenden Konzerten mit ihrer stark verminderten Empfindlichkeit gegenüber Rückkopplung begegneten. Inzwischen ist auch die Semi-Akustische Abteilung um Gitarren mit Center-Block-Konstruktion erweitert, die die klanglichen Eigenschaften einer Hollow-Body-Gitarre mit den praktischen Aspekten einer Solid-Body vereinten.

Seit George Harrisons Auftritt mit den Beatles und seiner Country Gentleman in der Ed Sullivan Show 1964 ist Gretsch endgültig ein fester Stern am Firmament der Ikonischen Gitarren, was sich 1965 deutlich niederschlägt in form des höchsten Produktionsvolumens der Firmengeschichte.

1967, sozusagen auf dem Höhepunkt des Erfolgs entscheidet sich Fred Gretsch Jr. in den wohlverdienten Ruhestand zu gehen und verkaufte das Unternehmen an die Baldwin Piano Company, die die Geschäfte übernahm. Leider mit mäßigem Erfolg. Glücklicher Weise trat Dinah Gretsch 1979 dem Unternehmen bei und konnte den Weg zu einem Rückkauf vorbereiten, den ihr Ehemann Fred W. Gretsch, des Gründers Großenkel, 17 Jahre nach dem Verkauf abschließen konnte. Gemeinsam brachte das Ehepaar das Unternehmen zurück zu altem Glanz, in dem es bis heute scheint.