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Pedalboard-Amps und Cab-Simulationen

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von Anonym vom 01.10.2022

Darf’s ein bisschen weniger sein?

Spätestens mit der roten Bohne, die Line 6 bereits 1998 unter dem Namen „POD“ auf den Markt brachte, war klar: Gitarrenrecording wird nie wieder das gleiche sein. Natürlich gilt auch heute noch, dass ein vollaufgerissener Röhrenverstärker, gut mikrofoniert und mit entsprechender Nachbearbeitung, die Königsdisziplin darstellt. Aber es gilt inzwischen auch: Nie war es einfacher, herausragenden Gitarrensound auf kleinstem Raum und bei kleinster Lautstärker zu erzeugen. Dabei geht es vor allem um zwei Dinge:

Erstens: Gute Verstärkersimulation, welche die Dynamik und den Sound, vor allem aber auch das Spielgefühl eines echten Verstärkers nachempfinden kann. Hier gibt es eine Vielzahl von Technologien, von vollständig analogen Schaltungen, teilweise sogar mit eingebauten Röhren, bis hin zu modernstem Modelling, bei dem Computerchips den Sound detailgetreu nachempfinden. Beide Technologien stehen sich inzwischen übrigens praktisch in nichts nach: Ob 0en und 1en in der digitalen Welt oder vollanaloge Schaltungen: Der Sound passt!

Zweitens: Die Speakersimulation. Ein extrem wichtiger Teil des Gitarrensounds ist der Speaker, dessen Größe und das Gehäuse (Speaker-Cabinet) in dem er verbaut ist. Während auch hier sehr gute analoge Lösungen existieren, die den Frequenzbereich des Sounds so verändern, wie es eine echte Box tun würde, sieht man inzwischen vermehrt das Aufkommen von Impulse Responses (IRs). Diese Technik (sie ist übrigens nicht neu, und wird beispielsweise im Bereich Reverb schon sehr lange verwendet) kann das Verhalten bestimmter Speaker „kopieren“, und so sehr authentische Sounds erzeugen. Der Vorteil: Es gibt eine Unmenge von Drittherstellern, bei denen man IRs von Vintage Marshall Boxen bis zu modernen Metal-Cabinets, klassischen Fender Cabs oder sogar Radiowecker-Lautsprechern erhält. So bieten diese maximale Klangvielfalt auf der Bühne direkt ins Mischpult, über die PA im Proberaum oder sogar mit Kopfhörern im Wohnzimmer. Einige Hersteller verwenden zusätzlich oder an Stelle von IRs auch eigene Softwaretechnologien zur Simulation von Speakern. Dazu gehören Produkte von beispielsweise Two NotesUniversal Audio oder Line 6.

Das sind sie also, die beiden Kernfaktoren für gute Gitarrenamp-Simulationen: Verstärkersimulation und Speakersimulation. Viele Produkte bieten beides in kompakter Pedalform, wie das Strymon Iridium, oder die Universal Audio UAFX Pedal-Reihe. Andere wiederum fokussieren sich (analog oder digital) auf die Simulation von Speakern, um zum Beispiel das Line-Out eines Verstärkers weiterzuverarbeiten. Dabei hat sich der Trend in den letzten Jahren etwas verändert: Während 1998 der POD versuchte, möglichst viele verschiedene Sounds in einem Gehäuse zu bieten, fokussieren sich viele Geräte heute auf wenige Sounds, welche jedoch extrem detailliert simuliert werden. Wir bei session glauben an beide Technologien. So bekommt ihr als Kunde bei uns das Beste aus beiden Welten: Tolle Sounds mit extremer Vielfalt, wie in der Line 6 HX Serie, oder einfach zu bedienende Pedale mit wenigen Sounds, die diese aber perfektioniert haben, wie der Universial Audio Dream '65. Also, stöbern und ausprobieren!