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WALDORF STVC
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Synthesizer

Den perfekten Synthesizer gibt es für die meisten Musiker eigentlich gar nicht. Vielmehr gibt es Systeme, die sich aus verschiedenen Modulen zusammensetzen und mit den Jahren und der kreativen Entwicklung mitwachsen. Die namhaftesten Hersteller haben auf diesen Trend reagiert und bieten sowohl Basisgeräte als auch zahlreiche Module für die individuelle Zusammenstellung von Synthesizern an. Allen Geräten ist gemeinsam, dass sie künstlich Töne erzeugen. Dies geschieht heute meist auf digitalem Wege, doch auch hybride Geräte, die analoge und digitale Klangerzeugung kombinieren, erfreuen sich großer Beliebtheit.

Der Klassiker ist der Yamaha-Synthesizer, den viele Fans und Schaffende der elektronischen Musik mit großen Namen wie Jean-Michel Jarre oder Vangelis in Verbindung bringen. Inzwischen sind die Set-Ups deutlich kleiner geworden, denn die Möglichkeiten der Geräte haben sich stetig erweitert. Polyphonie ist heute bei den meisten Geräten normal, sowie verschiedene Modulationen, Timbres, Oszilator-Konfigurationen und Effekte. Auch Basis-Set-Ups sind auf dem Markt, hier erfreuen sich namhafte Anbieter wie Roland besonderer Beliebtheit. Natürlich gibt es, neben großen Klangerzeugern, auch Synthesizer für einzelne Lines in einer Komposition, besonders beliebt sind hier Basssynthesizer oder solche für Drums und Percussion.

Workstations und Drumcomputer

Das Herzstück des Synthesizer Set-Ups ist die Workstation. Sie erinnert in ihrem Äußeren stark an ein Keyboard, verfügt aber über zahlreiche zusätzliche Funktionen wie Sequencer, Aufnahme- und Abspielfunktion sowie zahlreiche Sounds, Rhythmus-Muster und Speichermöglichkeiten. Je nach Modell gibt es noch verschiedene Memory-Funktionen sowie Regler, um Klänge in deren Ausgabe zu beeinflussen.
Ebenso wichtig ist für viele Produktionen ein guter Drum Computer. Mit ihm können verschiedene Drum Kits oder andere Percussion Sounds erzeugt und programmiert werden. Mit berührungsempfindlichen Pads ausgestattet, können die Geräte von Arturia, Elektron oder Akai auch live gespielt werden, Hintergrundbeleuchtung gibt Feedback zu den verschiedenen Beats.

Sampler und Grooveboxen

Wie der Name schon sagt, erlauben Sampler das Abspeichern und Mixen von Klangfolgen. Die meisten Geräte arbeiten mit berührungsempfindlichen Pads, die ein exaktes Timing ermöglichen. Abgerundet werden die Funktionen durch verschiedene Filter, die eine Nachbearbeitung der einzelnen Klangelemente erlauben. 
Grooveboxen sind unerlässlich für Techno- und Houseproduktionen. Sie erlauben Polyphonie und das Speichern und Abmischen von vielen Patterns. Zahlreiche Filter und Effekte sowie Modulationsmöglichkeiten erlauben das Erzeugen eines beeindruckenden Klangteppichs. 

Modulare Systeme, Filter und Effekte

Mit modularen Systemen können Einzelkomponenten sowie mehrere Synthesizer verbunden werden. So sind sehr individuelle Set-Ups im Studio und auf der Bühne möglich. Wenn zum Beispiel mit zusätzlichen Drummachines oder Basssynthesizern gearbeitet werden soll, können diese Geräte mit Hilfe der Systeme nahtlos eingefügt und einfach angesteuert werden. 
Filter und Effekte werden oft mit Pedalen gesteuert und ermöglichen Fading, Echo oder auch Veränderungen von Stimmen. Der Fantasie sind hier kaum Grenzen gesetzt und nahezu jedes elektronische Instrument kann durch einen Effekt verändert und angepasst werden. 

Sequencer

Diese Geräte steuern Synthesizer und deren Komponenten. In manchen Workstations sind sie bereits integriert, doch können ebenso externe oder zusätzliche Geräte ins Set-Up eingebunden werden. Sie sind mit dem Fuß über Pedale steuerbar. Unter anderem ist durch sie die Möglichkeit gegeben, Analogsynthesizer mit Digitalsynthesizern gemeinsam zu spielen. Verschiedene Modi erlauben Improvisation und spontane Variation. Sequencer bringen das kreative Moment in jedes Set-Up.