https://www.session.de/MOOG-Mother-32.html
Kategorien

Kundenbewertungen

Gesamtbewertung
(1)
  • Keine Suchtgefahr, aber Suchtgarantie! Lange Zeit schon setze ich in der Hauptsache auf Digitales, heisst bei mir Ableton, Massive, etc. und diverse andere virtuelle Instrumente. Gut, einen Minibrute und einen Dark Time Step Sequencer habe ich noch. Mit dem Moog Mother-32 eröffnet sich nun ein ganz differenziertes klangliches Erlebnis. Anfänglich imponierte mir einfach nur der unglaublich schöne Sound des Moog, mit reichen Harmonien, von knarzigen Bässen bis hoch hinauf zum singenden Filter. Square mit Pulsbreite - sensationell. Schon was Besonderes. Dann begann ich mit den Patches zu experimentieren. Ich hätte niemals geahnt, welch komplexe Klänge sich mit diesem Modul bauen lassen. Mit dem LFO hoch hinauf in den Audiobereich bedauert man selten noch einen fehlenden 2ten VCO. Über die Qualität und Verarbeitung des Geräts brauche ich nicht viel zu sagen. Genauso wie man es überall sonst lesen und hören kann. Tadellos einfach. Die Potis laufen absolut cremig und lassen sich exakt einstellen. Jeder Knopf hat den gleichen Drehwiderstand. An dieser Mutter schraubt man gern. Noch ein Wort zum eingebauten Step Sequencer, der an anderen Stellen oft kritisiert wird. Anfangs kommt das Ding wirklich etwas sperrig daher, aber mit ein wenig Übung geht das Erstellen und Modifizieren von Sequenzen intuitiv und schnell von der Hand. Und mit 32 Steps und 64 Speicherslots kriegt man Variationen en masse. Die paar Zeilen im Handbuch muss man halt vorher lesen. Ich finde, gerade bei der Auseinandersetzung mit einem anderen Sequencer Konzept entstehen wieder ganz andere neue klangliche Konstrukte. Sehr spannend. Als nächstes möchte ich den Moog gerne in ein grösseres Eurorack Case einbauen und erweitern. Ich habe Stand heute noch keine Idee, welche weiteren Module ich brauche, aber ich weiss, DASS ich was brauche. Zum Schluss noch mal - Vorsicht - Suchtgarantie !
    Von Jürgen am 03.05.2016
×
×
×