https://www.session.de/HOEFNER-Contemporary-HCT-500-1-SB.html
Kategorien
Höfner Contemporary HCT-500 1-SB

Der Höfner Contemporary HCT-500 1-SB Violinbass ist ein einzigartiges Instrument mit weichen, angenehmen Tönen und einer Leichtigkeit beim Spielen, die von den meisten Bässe nicht erreicht wird.Die Höfner Contemporary HCT-500 1-SB basieren auf Höfner-Originalen der 60er und 80er. Allerdings sind die Höfner Contemporary HCT-500 1-SB keine gestrigen Sammlerstücke für die Vitrine, sondern für den harten Bühneneinsatz von heute konzipiert.

  • Decke: Fichte
  • Korpus: Ahorn, Sustainblock
  • Hals: Ahorn, Buche & Ahorn
  • 22 Bünde
  • Griffbrett: Palisander
  • Kontrollplatte mit 2 Lautstärkereglern
  • Mensur: 76cm
  • 2 Ein-/Ausschalter
  • Rhythm/Solo-Schalter für Lautstärke-Boost
  • 2 Höfner H511B Staple Humbucking Tonabnehmer
  • Vernickelte Hardware
  • Farbe: Antique Borwn Sunburst

Hinweis: Dieses Instrument enthält zu schützende Hölzer laut CITES Anhang II. Da uns dieses Thema sehr wichtig ist, beachte bitte unsere Hinweise auf https://www.session.de/cites/.

Mehr von
3 Personen haben dieses Produkt bewertet
  • Gast hat
    vergeben und schrieb:
    „Eine mehr als nützliche und gute, vor allem einzusetzende Alternative zum teuren Vintage Bass. Man muss dabei beachten, dass auch das in den Sixties hergestellte Modell eigentlich ein eher preiswertes war und der Preis der Neuauflage daher nicht unbedingt zu rechtfertigen ist. Fazit: Mit dem Contemporary liegt man richtig. Die Jungs und Mädels aus Fernost haben ihre Maschinen (Fräsen) genau so gut im Griff wie die Arbeiter und Arbeiterinnen hierzulande.“
  • Gast hat
    vergeben und schrieb:
    „Auch ich habe mir einen HÖFNER Contemporary HCT-500 1-SB zugelegt und kann folgende Aussagen dazu machen: OPTIK: Der original HÖFNER H-500 / 1 Vintage 63 Violin Bass stand Pate für die China- Version. Er unterscheidet sich technisch im Sustainblock, optisch in vier Details: Die Mechaniken stammen nicht von Höfner (H61/73B), sondern von Wilkinson, deren Drehgriffe nicht rechteckig in der Form, sondern bogenförmig sind und etwas billig wirken. Das Höfner-Switchpanel weist schwarze Schalter und für mein Empfinden zu kleine Potiknöpfe mit verchromten Kappen auf. Das Original (HA2B) ist farblich weiss gehalten und die Tassenförmigen Potiknöpfe (H909/15) sind mit goldenen Kappen versehen. Die vorliegende Ausführung, ist nicht ganz abwegig, da auch spätere, deutsche Modelle so bestückt wurden. Auf mich wirkt diese Ausführung optisch etwas störend. Das deutsche Modell ist auf der Rückseite der Kopfplatte mit der Aufschrift ?Genuine Höfner Original Made in Germany? gekennzeichnet, auf dem Modell aus China klebt eine leicht zu entfernendes Etikett mit der Aufschrift ?Made in China?. Das Trussrod- Cover beim Chinesen weißt die Inschrift ?Contemporary Serie? auf. Ansonsten ist die restliche Ausführung identisch: 2 Höfner H511B "Staple Humbucking" Tonabnehmer, H512N und H512B PU Rahmen, Pickguard H65/36 mit Perlmut-Optik, Messing Saitenhalter H62/30S, Ebenholz Steg H72/20-B, Mensur 76cm, 22 Bünde, Sattelbreite 42mm. VERABEITUNG: Die Verarbeitung ist sehr gut, jedoch nicht spitzenmässig. Es sind leichte, jedoch keinesfalls störende Lackunebenheiten auf der Rückseite wie auch beim Halsbinding zu erkennen. Der dreiteilige (Ahorn, Buche, Ahorn) Hals ist gerade und die Bundierung sauber verarbeitet. Auch das Griffbrett (Palisander) sowie die Dot- Inlays weisen keinen Grund zur Beanstandung auf. Das untere, bogenförmige, korpusseitige Halsende lässt Platz für die originale Anbringung des Höfner- Schultergurtes (H65/50), so dass der vorhandene vordere Gurtpin eigentlich überflüssig ist. Die Leimung des Halses am Korpus ist sauber, jedoch leicht sichtbar. Der zweiteilig verleimte Ahorn-Korpus ist rückseitig gewölbt und zeigt eine sehr schöne Holzmaserung. Die gewölbte Fichtendecke ist ebenfalls sauber verarbeitet. Das Korpus- Binding ist exakt geschnitten und eingearbeitet, jedoch etwas zu hell, da noch keine altersbedingte Abtönung statt gefunden hat. SPIELBARKEIT: Verglichen mit dem deutschen Modell ist das Gewicht des Chinesen wegen dem Sustainblock leicht höher. Das Instrument ist dadurch etwas besser ausbalanciert und soll klanglich auf die Tiefen etwas besseren Einfluss haben. Ich kann jedoch diesbezüglich keine wesentlichen Unterschiede ausmachen. Der Bass klingt wie er klingen soll, hölzern und warm. FAZIT: Optisch lässt sich der Bass an das deutsche Modell anpassen. Originale und preislich nicht überrissene Teile findest du bei Thomann. Der Bass ist kein Sammlerstück, sondern ein Instrument zum spielen. Es ist ein feines, leichtes, eher zierliches Instrument, für harte Bassriffs und zum Slappen eher ungeeignet. Wer den Sound mag und den Bass entsprechend einzusetzen weiss, ist mit dieser Variante aus Fernost sicher mehr als gut bedient. ALTERNATIVEN: Mir bekannte Kopien findest du bei Epiphone, Coxx, Harley-Benton und Johnson aber keinesfalls in der beschriebenen Originalität. Ich habe mir auch das Modell ?Hofner Icon B-Bass Series Vintage Bass? ebenfalls von Höfner in China produziert, genauer angeschaut. Dieses Modell wird in Amerika ab 349 Dollar angeboten. Die Ausführung weicht jedoch deutlich vom deutschen Modell und der Contemporary Serie ab: Nur einteiliger Ahornhals, kein gewölbter Korpusrücken, braunere Lackierung und Hofner humbucking "staple" style pickups (kleinere Ausführung). Saitenhalter, Mechanik und Pickguard stammen nicht von Höfner. Das Switchpannel ist fast identisch mit dem Contemporary- Modell, die Potikappen sind jedoch schwarz und das Pannel ist mit vier statt zwei Schrauben befestigt. Die Verarbeitung dieses Modells scheint gemäss Käuferkritik weniger gut zu sein als die der Contemporary Serie.“
  • Gast hat
    vergeben und schrieb:
    „Letzte Woche war es soweit: Ich habe mir einen 500/1 HCT gekauft. Erst einmal einen ganz herzlichen Dank und ein ganz großes Lob an das Team von Musik Schmidt !!!! Super freundliche Entgegennahme meiner Bestellung am Telefon ? über den Stand des Versands wurde ständig informiert ? und kaum zu glauben, schon bereits am nächsten Tag stand der freundliche Fahrer von UPS mit dem Paket vor der Tür. Liebes Musik-Schmidt Team: Das war Spitze !!!! ? und musste doch mal gesagt werden! Zum Instrument selbst kann ich zwischenzeitlich folgendes sagen: Vorausschicken muss ich, dass ich bereits zwei alte Höfner 500/1 (und damit sind wirklich deutlich über 40 Jahre alte Instrumente gemeint) habe, die ich aber zukünftig zumindest auf engen Bühnen und in engen Proberäumen nicht mehr benutzen möchte (schont neben den Instrumenten auch meine Nerven:-) ). Da ich mir den HCT also als Ersatz gekauft habe, beschreibe und bewerte ich im folgenden nicht nur den HCT selbst, sondern vergleiche diesen auch mit meinen alten 500/1 um so auch eine mögliche Vergleichbarkeit zu den doch deutlich teureren Vintage-Reissues herzustellen. Zwar kenne ich die drei Reissues (Cavern-Bass / 62er Bass / 63er Bass) selbst nicht ? Firmenseitig wird aber ja behauptet, dass die Reissues mit den alten Instrumenten identisch sein sollen. Optik des HCT: Bereits auf den ersten Blick ist der HCT der 2. Generation eine Mixtur aus den verschiedensten Baujahren des 500/1: Der Korpus entspricht in etwa dem 62er bis 63er Jahrgang (ist also ein wenig ?dicker? (ca. 2,5 mm) als die Bässe ab Mitte der 60er). Gleiches gilt für den Hals, der auch den ?dicken? Hälsen der ganz frühen 60er Jahre entspricht. Das Griffbrett selbst ist mehr oder weniger flach gehalten, wie man es aus der ganz frühen Anfangszeit des 500/1 und den Baureihen ab Ende der 70er Jahre kennt. Das Halsbinding stammt optisch gesehen aus der Periode ab 1965 und die Dots im Halsbinding sind eine Homage an die Instrumente der 80er. Der Headstock entspricht zumindest hinsichtlich des einlackierten Logos den Bässen von 1962 bis ca. 1964 (zwischen ca. 1964 und 1966 wurde ein ?raised? Logo aus Plastik verwendet. Ab 1967 wurde das Logo dann wieder ?einlackiert?). Die Form des Headstocks ist am ?längeren Horn? nicht ganz so abgerundet, wie man es vom 500/1 kennt. Die Mechaniken von Wilkinson entsprechen dem Original in keiner Weise. Die Schaltplatine mit den schwarzen Schaltern und den schwarzen Knöpfen ist zunächst gewöhnungsbedürftig obgleich ein ähnlicher ?Look? durchaus auf dem 500/1 ab Mitte der 70er Jahre verbaut wurde. Die PU?s entsprechen den Bässen der Periode zwischen 1962 und ca. 1964 (511er PU?s mit kleinen PU-Rahmen [spätestens ab 1965 wurden in der Regel die großen Rahmen verwendet]). Auffällig ist, dass beide PU-Rahmen gleich hoch sind, obgleich der ?Hals Rahmen? bei den 500/1 zwischen 1962 und 1964 eigentlich niedriger ist als der PU-Rahmen am Steg. Die Bridge kommt ziemlich nahe an das Original ran ? aber eben nur ziemlich. Die Farbgebung erinnert ein wenig an die Bässe aus dem Jahrgang 1964 Insgesamt macht der HCT trotzdem auf jeden Fall einen in sich stimmigen optischen Eindruck. Die ?Problematik?, dass auch alte 500/1 bezüglich der verbauten Teilen nicht immer lupenrein einem Jahrgang zuordenbar sind, ist bekannt. Insbesondere bei den ?Übergangsinstrumenten? zwischen zwei Baureihen bei denen ganz augenscheinlich die Altteile noch verbraucht/aufgebraucht und durchaus schamlos mit ?neuen? Teilen kombiniert wurden findet sich dieses Phänomen. Verarbeitung des HCT: Bis auf den Sattel und die Verschraubung der PU?Rahmen gibt es keinen Grund zu Beanstandungen. Der Sattel ist für den Hals zu breit ist und darüber hinaus auch noch ein wenig schief aufgeleimt. Die Form der PU? Rahmen entspricht ganz augenscheinlich nicht 100% der Deckenwölbung. Sie stehen auf der einen Seite mit der Ecke ein wenig ab/hoch. Der Lack dagegen ist glatt und glänzend, das Binding ist optimal verarbeitet, das Griffbrett ist bestens präpariert und glatt und auch die Bundstäbchen sind überall sauber ?abgegratet?. Außer den oben genannten Teilen sitzen sämtliche anderen Teile (auch die Schrauben) fest, gerade und ordnungsgemäß. Ob man die werksseitige Einstellung des Instruments als optimal oder perfekt bezeichnen kann, muss jeder nach seinen Gewohnheiten oder seinem Geschmack selbst entscheiden und ggf. nachbessern ? auf jeden Fall ist sie sofort spielbar. Klang des HCT: Beim Klang war ich zunächst ?geschockt?. Grundsätzlich sind die 500/1 Bässe vollständig hohl und entfalten dadurch auch beim ?Trocken-Spielen? ohne Verstärker einen gewissen Sound. Ganz anders dieses Instrument. Aufgrund des Sustainblockes gleicht der Bass eher einem Solidbody Instrument ? d.h. beim ?Trocken-Spielen? hört man fast gar nichts. Auch die ansonsten von den 500/1 gewohnten ?Vibrationen? des Korpus fehlen beim HCT gänzlich. Am Verstärker unterscheidet sich der HCT durch den Sustainblock ganz deutlich von meinen alten 500/1. Während die alten 500/1 ?nur? einen warmen, bauchigen und sehr druckvollen Klang entfalten, setzt der HCT mit seinem Sustainblock noch einen Hauch von modernem Klang hinzu. Für einen 500/1 ein sehr ungewöhnliches Phänomen :-). Hat man diesen ersten Schreck erst einmal überwunden, stellt man aber beruhigt fest, dass der HCT mit seiner Klangcharakteristik und seinem Frequenzbereich auf jeden Fall in dem vom ?echten? 500/1 vorgegebenen Rahmen bleibt ? d.h. der HCT ist noch als 500/1 zu erkennen ? wenn eben auch etwas moderner. Der modernere Klang ist neben dem Sustainblock sicherlich auch auf die unterschiedliche Ausgangsleistung der verbauten PU?s zurückzuführen. Die Ausgangsleitung meiner 60 er Jahre PU?s liegt bei ca. 7,2 ? 7,5 k Ohm, die Ausgangsleistung der auf meinem HCT verbauten PU?s liegt dagegen bei etwa 10,2 k Ohm ? und damit deutlich höher. Nachdem der Verstärker-Test bestanden war, musste der HCT noch seine ?Studioqualitäten? unter Beweis stellen ? und hat mich dabei sehr positiv überrascht. Die direkte Pult-Aufnahme eines alten 500/1 gestaltet sich eher schwierig. Ohne erhebliche Reglereingriffe ist der Klang wegen des fehlenden Sustainblockes, der letztlich eine kanalisierende und harmonisierende Wirkung hat, kaum in den Griff zu bekommen ? und der Einsatz von Kompressoren und Limitern ist eine ständige Notwendigkeit um auch nur in Ansätzen ein akzeptables Ergebnis zu erzielen. Ganz anders der HCT: Rein ins Pult ? kurz Einpegeln ? und das war es dann auch schon ? unglaublich! Bei der Bandprobe brauchte ich klanglich an meinem Amp nichts zu ändern ? und der war immerhin noch auf den alten 500/1 eingestellt. Ich konnte den HCT einfach ?einstöpseln? und losspielen ohne dass das gesamte Klanggefüge der Band aus den Fugen geraten ist. Im Gegenteil, es war eigentlich wie immer ? nur musste ich den Amp wegen der höheren Ausgangsleistung der PU?s etwas leiser drehen. Ich finde den HCT auch im Vergleich mit den alten 500/1 klanglich in Ordnung. Mir persönlich gefällt die etwas moderne Note sogar sehr gut. Bei absoluten Klang- oder Vintage-Fetischisten des 500/1 dürfte der HCT aber gerade wegen der moderneren Note eher nicht gut ankommen. Spielbarkeit des HCT: Dadurch, dass der Korpus ein wenig dicker ist (ca.2,5 mm), als der alte 500/1, fühlt sich der HCT etwas klobiger an. Durch den Sustainblock ist der HCT auf jeden Fall schwerer ? aber immer noch ein absolutes Leichtgewicht gegenüber so manchem Solidbody. Hat man sich daran erst einmal gewöhnt (wer keinen direkten Vergleich hat, wird die vorgenannten Unterschiede zwiswchen den 500/1 und dem HCT sowieso nicht bemerken), spielt sich der HCT genauso angenehm, wie meine alten 500/1. Wie auch der HCT, sind alle Bässe der 500/1 Serie wegen der kürzeren Mensur und dem verhältnismäßig kleinen Korpus extrem handlich. Die engeren Saitenabstände und die kürzere Mensur erfordern aber ein recht sauberes Spiel, da der Bass ansonsten leicht unsauber klingt. Hat man den Dreh? aber erst einmal raus, verführt er durch seine Leichtigkeit und die extrem gute Bespielbarkeit durchaus zu verspielten Basslinien, die man mit einem schwereren Long-Scale Bass nicht ohne weiteres spielen würde. Obgleich der HCT durchaus einen etwas moderneren Sound entfaltet, als der alte 500/1, ist der Bass selbstverständlich für Extremspielweisen wie z.B. ?Slappen? genauso wenig geeignet, wie der 500/1. Fazit: Der HCT ist zwar preislich ein günstiger Bass ? er ist aber nicht billig. Optisch ist der HCT eine Mixtur aus den verschiedenen Produktionsjahren des 500/1. Klanglich unterscheidet er sich vom alten 500/1 durch einen etwas moderneren Klang. Das Spielgefühl ist trotz des Sustainblockes und dem daraus resultierenden höheren Gewicht dem Original sehr ähnlich. Wen diese ?Ungenauigkeiten? des HCT gegenüber dem 500/1 nicht stören und wer trotzdem einen Violinenbass aus dem Hause ?Höfner? spielen und nicht unbedingt den höheren Preis für das Vintage-Reissue ausgeben möchte, der liegt mit dem HCT meiner Meinung nach nicht daneben. Die Verarbeitung des HCT ist in Ordnung und sieht dem Grunde nach grundsolide aus (wie sich der HCT über die Jahrzehnte machen wird, bleibt abzuwarten). Optisch könnte man durch den Austausch der Stimm-Mechaniken und der Schaltplatine ohne größere Schwierigkeiten deutlich näher an den ?Original-Look? des 500/1 herankommen, wenn dies gewünscht wird.“
Das Produkt hat eine Durchschnitts­bewertung von 4.7 Sternen ermittelt aus 3 Bewertungen:
×
×
×