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Guild ist ein weltberühmter Gitarrenhersteller mit einem langjährigen Ruf für den Bau von legendären Musikinstrumenten. Von der New Yorker Jazz-Szene in den 1950er Jahren, über Richie Havens' legendären Auftritt bei Woodstock, bis hin zu Kim Thayil von Soundgarden, haben Guild Gitarren geholfen, große Momente zu schaffen und Musikgeschichte zu schreiben. Mit einer Tradition, die auf der alten Handwerkskunst, Qualität und Wert basiert, sind Guild Gitarren zum Spielen gemacht.

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Die Geschichte von Guild Guitars geht auf das in 1945 von Alfred Dronge und Partner Barney Sagman gegründete Musikgeschäft Sagman & Dronge zurück, das Dronge er später ohne seinen Partner unter dem Namen Alfred Dronge Music weiterführte. 1952 registrierte er dann die Guild Guitar Company in Partnerschaft mit George Mann, dem Ex-Vizepräsident der Epiphone Company. Bereits ein Jahr später wurden die ersten Guild-Gitarren produziert. Da Al Dronge eine große Leidenschaft für Jazzmusik hatte, konzentrierte sich Guild ausschließlich auf die Produktion von Hollowbody-E-Gitarren für ihr erstes Jahr. In den folgenden Jahren baute die Guild ihre ersten Flattops, gefolgt von akustischen Archtops. Es werden Modelle wie der X-175 Manhattan, der M-75 Aristokrat, F-30, F-40 und F-50 eingeführt. In dieser Zeit wurden viele Leute eingestellt, die für das enorme Wachstum des Unternehmens in den 1960er Jahren verantwortlich sind, wie z.B. Bob Bromberg (General / Plant Manager), Gilbert Diaz (Endmontage) und Carlo Greco (Luthier ). Wegen Dronge's Verbindungen zur New Yorker Jazzszene gehörten zur Liste der Guild-Endorsees u.a. Don Arnone, Carl Kress, Barry Galbraith und Johnny Smith. Letztgenannter war der erste Künstler mit dem Guild zusammenarbeitete, was zu dem Johnny Smith Award-Modell führte, das von 1956-1960 hergestellt wurde.

In den 1960ern kamen einige sehr populäre Modelle heraus wie die Starfire-Modelle, die Thunderbird, S-100 Polara und die ersten 12-String- und Bass-Gitarren. Das Jahrzehnt, in dem Buddy Guy gleichbedeutend mit dem Starfire IV und Muddy Waters Meister der Thunderbird ist. Und Bonnie Raitt holt ihre erste Navarre F-50, eine neue Version der F-50 mit Palisander Boden und Zargen. Guild beginnt auch die ersten klassischen Gitarren zu bauen, inspiriert von Carlo Greco und benannt nach Al Dronges Sohn Mark. Außerdem entwickelten sie mit George Barnes (George Barnes AcoustiLectric, "Guitar in F"), Duane Eddy (DE-400) und Bert Weedon (Bert Weedon Modell) Signature-Modelle. Im Jahr 1966 wird das Unternehmen an die Avnet Corporation verkauft, und die Produktion bewegt sich von Hoboken nach Westerly, RI. Die erste Gitarre, die aus dieser Fabrik herauskommt, ist eine M-20 im Jahr 1967. Zwei Jahre später eröffnet Richie Havens das Woodstock Festival mit seiner Guild D-40 und die Modelle D-40 und D-50 werden zu den Standbeinen der Guild-Linie. 

Nach dem Tod von Al Dronge übernimmt Leon Tell 1973 die Präsidentschaft. Die 12-saitigen und Jumbo-Gitarren von Guild werden populärer. Auf der anderen Seite überarbeitet Guild das gesamte Sortiment an Solid-Body-E-Gitarren, einschließlich der Bässe. Zu diesen Modellen gehören der M-85 Bass, der JS Bass I & II, S-100, S-300 und neue Solid-Body-Versionen des neu herausgegebenen M-75 Bluesbird, der M-75GS und M-75CS. Außerdem entwirft und produziert Guild die erste Dreadnought-Gitarre mit einem Cutaway (der D-40C) und macht die ersten Dreadnought-förmigen 12-Saiter-Gitarren (G-212, G-312). Während dieser Zeit kommt die "G" Bezeichnung für eine Dreadnought Gitarre auf, warum es eingeführt wurde. bleibt allerding ein Rätsel. Eine wenig bekannte Tatsache ist, dass Anfang 1970 Jimi Hendrix ein Linkshänder-Modell der 12-saitigen F-212 bei der berüchtigten Manny's Music in New York City gekauft hat.

Aufgrund der Beliebtheit von Heavy Metal und Hard Rock präsentiert Guild in den 1980ern viele Solid-Body-Gitarren und -Bässe mit Korpusformen und Design-Features, die auf den Stil dieser Spieler abgestimmt sind. Beliebte Modelle aus dieser Zeit sind die X-82 Starfighter, S-80 Flyer, X-79 Skyhawk, SB-66E Bladerunner und die SB Pilot Bässe. Auf der akustischen Seite des Geschäfts entwickelt Guild mit George Gruhn (berühmter amerikanischer Gitarrenhistoriker und Besitzer von Gruhns Gitarren in Nashville), eine neue Serie von Flattop-Gitarren, darunter die D62, D64, D66, F42, F44 und F46. Die Guild erweitert auch weiterhin ihr vorhandenes Sortiment an Flattops. Zu den Artist-Modellen aus diesem Jahrzehnt gehören die Hank Williams, Jr. (auch G-45 genannt) und die DE-500, eine Neuauflage von Duane Eddy's Original-Gitarre. 1983 wird das bahnbrechende Live-Konzert "Stop Making Sense" der Talking Heads gefilmt. Lead Sänger David Byrne nutzt seine Solid-Body-Guild.

Im Jahr 1990 spielt Stevie Ray Vaughan eine Guild JF6512 auf MTV Unplugged und 1993 baut Guild eine Doppelhalsgitarre für Slash, die Crossroads. Dies ist eine rote halbakustische 12-Saiter oben und eine 6-saitige E-Gitarre auf der Unterseite. Es heißt, Slash entwarf diese Gitarre auf einer Serviette. Die Idee kam auf, weil er in der Lage sein wollte, schnell von akustisch zu elektrisch zu wechseln, ohne im Song Gitarren tauschen zu müssen. Eine grüne Version namens "Godzilla" wurde später in den 90er Jahren gefertigt und begleitete ihn während der Jahre bei Guns N 'Roses Jahre und auch noch bei Velvet Revolver. Guild arbeitete auch mit Brian May zusammen und kreierte die Brian May Signature Serie, eine begrenzte Lauf von 1000 Solid-Body-Gitarren. Es werden drei Versionen erstellt: die Brian May Signature, Brian May Special und Brian May Standard. Im Jahr 1994 veröffentlicht Soundgarden das Album "Superunknown" mit dem Hit "Black Hole Sun". Der Gitarrist Kim Thayil, der im Alter von 19 Jahren seine Signtaure Guild S-100 gefunden hat, wird als wichtiger Einfluss und Pionier des "Seattle Sound" angepriesen. Im Jahr darauf kauft die Fender Musical Instruments Corporation die Marke Guild. 1998 veröffentlicht die Band Goo Goo Dolls "Iris" für den "City of Angels" Soundtrack. Mit diesem Hit wird die Band zum Star und bringt ihnen ihre ersten drei Grammys ein, darunter Record of the Year und Song of the Year. Lead-Sänger und Gitarrist Johnny Rzeznik spielt verschiedene Gitarren von Guild, darunter Jumbos, 12-Saiter und die S7CE Peregrine.

2001 wird die Produktion von Guild von Westerly, RI nach Corona, CA verlegt, in 2004 dann nach Tacoma, WA und ein paar Jahre später wieder nach New Hartford, CT. Guild stellte in dieser Zeit die Produktion von E-Gitarren ein. In den frühen 2000er Jahren wird die neue GAD-Serie "Guild Acoustic Design" von Guild veröffentlicht, die auf legendären amerikanischen Designs basiert. 2002 spielt Tom Petty während des Grammy-preisgekrönten Films "Concert for George", der zum ersten Jahrestag von George Harrisons Tod stattfindet, eine Guild 12-Saiter. Im Folgejahr spielt Sheryl Crow eine Guild M-85I Bass auf ihrer Hit Single "The First Cut is the Deepest" bei der Performance bei Farm Aid.