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Gibson 57 Classic Vintage Nickel Cover

Es ist schon interessant zu beobachten, wie bestimmte Tonabnehmer bereits bei ihrer Markteinführung den Geschmack der Gitarristen treffen und nach einem halben Jahrhundert immer noch Vorbildcharakter besitzen. Sowohl der P-90, wenn auch nicht so verbreitet, wie auch der P.A.F.-Humbucker werden seit Mitte des vorigen Jahrhunderts von vielen Herstellern kopiert - mit mehr oder weniger gutem Erfolg. Mit dem Burst- Bucker und dem '57 Classic hat Gibson selbst den Bogen zu seinen eigenen Wurzeln geschlagen und exakte Replikate der Tonabnehmer wieder aufgelegt, die in Gitarren großartiger Künstler mit dazu beigetragen haben, Musikgeschichte zu schreiben. Gitarre & Bass - Die Gibson Ausgabe 2002. Die Bezeichnungen R und T stehen für Rhythm (Halsposition) und Treble (Stegposition). Bei vielen Gibson Humbuckern hat die Stegposition (T) einen weiteren Pole-Piece Abstand, um den zum Steg hin breiter werdenden Saitenverlauf auszugleichen. In den 50er Jahren wurden die Spulen der Tonabnehmer nicht immer gleich gewickelt, und es kam vor, dass einige Spulen wesentlich mehr Windungen abbekamen als andere. Diese heißeren Tonabnehmer hatten deshalb eine höhere Ausgangsleistung und konnten leichter übersteuert werden. Der '57 Classic trägt exakt diesen Details Rechnung und liefert einen etwas kräftigeren Rhythmus-Sound und einen leicht singenderen Leadsound als der reguläre '57 Classic.

Die Facts des Gibson 57 Classic Vintage Nickel Cover:

  • Humbucker
  • ultimative Reissue des legendären PAF
  • klarer, bluesiger Sound bis zum fetten, sustainreichen Leadsound
  • Nickel Cover

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