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Epiphone Les Paul Standard PlusTop PRO HB

Die Epiphone Les Paul Standard Plus Top PRO HB ist eine der E-Gitarren aus Epiphones Les Paul Standard Serie und besitzt neben einem Mahagonikorpus mit gemaserter Ahorndecke einen eingeleimten Mahagonihals mit Palisandergriffbrett, dessen 22 Medium-Jumbo Bünde mit Trapezeinlagen versehen sind. Die beiden USA-Inspired Alnico Humbucker verfügen für noch mehr klangliche Variation über ein Push/Pull Coil-Tapping-Feature. Farblich erscheint dieses Modell in Honey Burst und besitzt verchromte Hardware.

Epiphone Les Paul Standard PlusTop PRO HB:

  • Decke: Ahorn
  • Korpus: Mahagoni
  • Hals: Mahagoni
  • Griffbrett: Palisander
  • Einlagen: Trapeze
  • Bünde: 22, Medium-Jumbo
  • Mensur: 628 mm
  • Sattelbreite: 42,8 mm
  • Tonabnehmer: 2 x USA-Inspired Alnico (Coil-Tapping)
  • Regler: 2 x Volume (Push/Pull), 2 x Tone
  • Elektronik: 3-Wege
  • Steg: Tune-o-matic
  • Hardware: Nickel
  • Farbe: Honey Burst

Hinweis: Dieses Instrument enthält zu schützende Hölzer laut CITES Anhang II. Da uns dieses Thema sehr wichtig ist, beachte bitte unsere Hinweise auf https://www.session.de/cites/.

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4 Personen haben dieses Produkt bewertet
  • Egon hat
    vergeben und schrieb:
    „Die Gitarre ist das Geld wert!Sie klingt einfach genial und mit dem Coil Tappinf bekommt man sogar Strat und Tele Sound und schön ist Sie auch noch!“
  • Manfred hat
    vergeben und schrieb:
    „Super Verarbeitung, perfekte Saitenlage, amtlicher Paula- Sound plus obergeile Optik - was will man mehr für den Preis?Das Coil- Tapping macht sie fast zur Allround- Gitarre.Man muss allerdings die Kontermuttern auf der Kopfplatte etwas festziehen, aber das kommt auch bei teueren Gitarren vor.Sehr empfehlenswert!!!“
  • Sebastian hat
    vergeben und schrieb:
    „Nach dem Kauf im Sommer wollte ich mir ein paar Monate Zeit lassen, bevor ich zur Bewertung schreite. Nun habe ich 100+ Spielstunden mit dieser Gitarre verbracht und denke, mir mittlerweile ein Urteil erlauben zu können.

    Es ist nun schon etwa fünfzehn Jahre her, dass ich eine Epiphone in der Hand hatte und muss sagen, dass zumindest das vorliegende Pro-Modell nur noch wenig mit den reinen Anfängergitarren vergangener Jahrzehnte gemein hat. Dies beginnt schon bei der Verarbeitung: Das geflammte Furnier der Ahorndecke ist wirklich ansehnlich, die Bindings sorgfältig und sauber ausgeführt, die Lackierung auf Hals und Korpus makellos (da waren in der Vergangenheit selbst einige amerikanische Modelle mit dem großen "G" im Finish der Korpusrückseite schlieriger...). Einzig die spürbare Fuge zwischen Halsbinding und Sattel liesse auch im Blindtest erahnen, dass man es hier nicht mit einem Custom Shop-Instrument zu tun hat.

    Die Hardware überrascht ebenfalls: Die Tuner von Grover verrichten ihren Dienst sehr zufriedenstellend, wenngleich es sich hierbei um fernöstliche Lizenzprodukte handelt; dennoch erfüllen sie die Erwartungen, die man ein ein Produkt aus diesem Hause stellen muss. Dass die Stimmstabilität besonders bei den Diskantseiten (und hier insbesondere bei der G-Saite) nur mittelmäßig ist, ist nicht der Hardware anzulasten; dieses Problem ist als Les Paul-typisch bekannt. Etwas Graphit in der Sattelkerbe der G-Saite hat das Problem etwas mindern können.
    Das Stoptail-Piece der Brückenkonstruktion ist übrigens eine der beiden Neuentwicklung für die Pro-Serie: Es soll beim Saitenwechsel nicht mehr herausfallen. Da dies bei mir noch etwas dauert (die Werksbesaitung ist noch gut in Schuss), kann ich hierzu leider nichts sagen.
    Die einzigen Minuspunkte auf Seiten der Hardware sind dann auch der nicht sonderlich hochwertige Toggle-Switch, der bereits nach einigen Wochen erste Kontaktprobleme zeigte. Hier sollte man mittelfristig einen Austausch gegen ein Qualitätsprodukt einplanen. Ebenfalls irritierend fand ich, dass sich das Poti-Hütchen des Volume-Potis schon nach wenigen, nicht besonders ruppigen Push-Pull-Vorgängen gelockert hat. Aber das sind nur Kleinigkeiten. Die Gängigkeit der Potis ist ansonsten übrigens praxistauglich: Leichtgängige Volume- und schwergängigere Tone-Potis. Das Halsprofil entspricht am ehesten einem 60er Jahre-Hals, ist also noch ein wenig schlanker und abgeflachter, als bei einem Spätfünfziger-Modell. Die Saitenlage war ab Werk übrigens etwas zu niedrig und neigte folglich zu deutlichem Schnarren, was sich aber freilich innerhalb von Minuten in den Griff kriegen ließ.

    Was auf der Session-Homepage nicht direkt ersichtlich wird ist, dass es sich bei den Tonabnehmern um hauseigene Neuentwicklungen von Epiphone handelt. Die sogenannten "Probucker" sollen klassischen PAF-Humbuckern der goldenen Gibson-Jahre nachempfunden sein - inklusive der "alten" AlNiCo-Magnete. Es gibt auf Youtube einen sehr schönen Blindtest u.a. mit Paul von Guitar World (www.youtube.com/watch?v=b1Yr66G6P4Y) und ich kann nur sagen, dass ich in diesen Humbuckern neben der guten Verarbeitung das Hauptargument sehe, das für den Kauf dieser Gitarre spricht.
    Die Ausgangsleistung ist minimal höher als bei klassischen PAFs und entspricht am ehesten der von Gibsons Burstbucker Pro-Pickups (daher wohl auch der Name?) und die Sounds sind absolut hochwertig, transparent, mit sattem, perkussivem Punch, der auch die verwendeten Hölzer zu Wort kommen lässt. Das war bei den alten Billig-PUs früherer Tage bei Epiphone eher nicht der Fall. Vielmehr wurde gerne versucht, mangelnde Qualität durch ein Mehr an Wicklungen auszugleichen, was besonders cleane und angezerrte Sounds immer etwas billig und ausdruckslos klingen ließ. Hier hingegen klingt es unverzerrt, angecruncht und auch im High Gain immer so authentisch nach Les Paul, dass ich mich gefragt habe, warum man überhaupt noch - selbst für ein optisch abgespecktes Studio-Modell - den Aufpreis für die "richtige" Paula zahlen soll. Es muss an der Kopfplatte liegen. ;)
    Mehr als eine nette Dreingabe ist zudem die Coil Split-Möglichkeit. Eine echte Alternative zu einer Strat oder einer Tele wird wohl niemand erwarten (wie auch?!), aber die so erreichten Sounds sind weit mehr als spillerige, dünne Krücken, sondern machen gerade im angezerrten Bereich richtig was her.

    In Summe halten mich die oben angeführten, kleineren Mängel nicht davon ab - gerade angeseichts des Preises - die Bestnote zu vergeben.

    PRO:
    - Authentische Paula-Sounds
    - Verarbeitung
    - Hardware
    - Pickups (!)
    - Preis/Leistung (!!)

    Contra
    - Saitenlage ab Werk (kein wirkliches Problem)
    - Toggle-Switch
    - Lockeres Hütchen am Steg-Volumen“
  • Christian hat
    vergeben und schrieb:
    „Erstmal großes Lob an Session für die schnelle Lieferung - gut eine Woche früher als angekündigt.
    Von perfekter Saitenlage war die Paula bei Auslieferung allerdings weit entfernt. Dass der Hals angesichts der Minusgrade bei Auslieferung nicht gerade war - geschenkt. Warum die Bridge allerdings so hochgedreht war, dass man fast nochmal ein komplettes Fretboard unter die Saiten hätte schieben können, erschließt sich mir beim besten Willen nicht. So habe ich erstmal mehrmals an Hals und Bridge rumgeschraubt, um endlich die richtige Einstellung zu finden. Zum Glück hilft hier Ollis Tutorial auf dem Session-Youtube-Kanals ungemein! Danke dafür!
    Mittlerweile glaube ich, die richtige Einstellung gefunden zu haben. Bloß war es vorher irgendwie leichter, der Paula Harmonics zu entlocken. Komisch.
    Nun muss man allerdings sagen, dass ich zwar seit vielen Jahren eine billige Les-Paul-Kopie zuhause rumstehen hatte und sie durchaus gerne gespielt habe, ich aber dennoch weitestgehend blutiger Anfänger bin. Vielleicht ist es auch nur meine Unwissenheit und Unfähigkeit.

    Ansonsten bin jedoch rundum zufrieden mit der Gitarre. Die Verarbeitung kann sich zu diesem Preis mehr als sehen lassen. Einzig die Tone- und Volume Knobs sind irgendwie schief aufgeklebt und einer steht deutlich weiter raus als der Rest, aber das macht nichts, so kann man sie wenigstens auch blind unterscheiden ;.-)
    Die Bespielbarkeit gefällt mir sehr gut. Obwohl ich von meiner letzten Gitarre ein deutlich flacheres Halsprofil gewöhnt war, fiel die Umstellung leicht. Der Hals greift sich super und für meinen Geschmack flutschen die Saiten gut unter den Fingern.
    Das Finish in Honeyburst ist ein Traum. Sieht wertig aus, strahlt eine wunderbare Wärme aus und ist auch von der Verarbeitung her gelungen.
    Stichwort Wärme: auch klanglich bewegt sie sich in einem schönen warmen Spektrum. Bislang fahre ich meinen Marshall Code Amp ausschließlich im Clean Mode mit ihr (auch dank Coil Tapping) und erfreue mich immer noch an der Vielfalt an Tönen, die man ihr auch ohne Effekte, Overdrive etc. entlocken kann.
    Für das Geld die perfekte Gitarre nicht nur für Einsteiger!“
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