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Epiphone Emperor II Pro Joe Pass VS

Joe Pass ist bekannt als der "Präsident der Bebop Gitarre" und spielte bereits auf Alben von Les McCaan, Ella Fitzgerald, Ray Brown und Milt Jackson. Die Joe Pass Emperor II PRO ist eine echte Archtop-Gitarre und verfügt als II Pro-Ausführung über ein Hand-Scalloped Bracing, die neuen ProBucker Pickups und den neuen Graphtech Nubone XL-Sattel. Eines der auffälligsten Merkmale ist der goldene Vintage-Saitenhalter zusammen mit einem Palisander Steg. Die Gitarre begeistert schon rein akustisch bei geringer Lautstärke und bietet jedem Spieler die Möglichkeit, seine eigene persönliche Note zu entwickeln.

Epiphone Emperor II Pro Joe Pass VS:

  • Signature Modell
  • Decke: Fichte, selektiert
  • Korpus: geflammtes Ahorn, laminiert
  • Hals: Ahorn, 3-teilig laminiert
  • Griffbrett: Palisander
  • Bünde: 20 Medium-Jumbo
  • Mensur: 630 mm
  • Sattelbreite: 43 mm
  • Tonabnehmer: 1 x ProBucker-3 (Steg), 1 x Probucker-2 (Halsposition)
  • Regler: 1x Neck-Volume mit Coil Tapping, 1 x Neck-Ttone, 1 x Steg-Volume mit Coil Tapping, 1 x Steg-Tone
  • Elektronik: 3-Wege Toggle Switch
  • Steg: Palisander (Floating Rosewood)
  • Mechaniken: Grover Rotomatics
  • Hardware: Gold
  • Farbe: Vintage Sunburst (VS)

Hinweis: Dieses Instrument enthält zu schützende Hölzer laut CITES Anhang II. Da uns dieses Thema sehr wichtig ist, beachte bitte unsere Hinweise auf https://www.session.de/cites/.

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1 Personen haben dieses Produkt bewertet
  • Roy hat
    vergeben und schrieb:
    „Eine "dicke" Vollresonanz-Gitarre stand schon länger auf meiner Wunschliste, und die Joe Pass EMPEROR II PRO kam aufgrund ihres guten Preis-Leistungs-Verhältnisses und ihrer vintage-mässigen Optik in die engere Wahl. KLANG: Verglichen mit Jazz-Gitarren anderer Hersteller in der gleichen Preiskategorie machte sie im Laden subjektiv den klanglich ausgewogensten Eindruck. Aufgrund der mittels Push-Pull-Potis splitbaren Pickups ist sie zudem sehr vielseitig und kann durchaus auch in anderen musikalischen Stilrichtungen punkten. Mit Verstärker:Nach dem obligatorischen Saitenwechsel (die Werkssaiten kann man getrost - na ihr wisst schon...) kamen die perligen Höhen und perkussiven Mitten sehr schön zum Vorschein. Die Bässe sind straff und keineswegs mulmig. Alle Saiten sind in etwa gleich laut, dead spots habe ich bisher keine entdecken können. Der Single-Coil-Modus - egal mit welchem Pickup - ist schon deutlich leiser als der Humbucker-Modus. Dies kann aber je nach Anwendung von Vorteil sein. Entgegen vieler Vorurteile eignet sich die Gitarre nicht nur für cleane Sounds: Rockiges und Crunchiges klingt zwar deutlich anders als von Paulas & Co. gewohnt - aber keineswegs schlecht. Im Gegenteil. Wenn man damit umzugehen weiß, lassen sich ungewollte, bauartbedingte Feedbacks bei höheren Lautstärken (natürlich nicht unbegrenzt) unter Kontrolle halten.Akustisch: Mit einer Westerngitarre kann die Joe Pass lautstärkemäßig bei weitem nicht mithalten. Dennoch - zum Üben zuhause reicht es allemal. Klangliche Wunder sollte man bei unverstärktem Spiel allerdings nicht erwarten.VERARBEITUNG: Zunächst das Positive: Werksseitig waren Hals, Saitenlage und Tonabnehmer bereits perfekt eingestellt. Die Lackierung ist unter Berücksichtigung des Preises hervorragend. Keine Lacknasen, keine besonderen Unregelmäßigkeiten. Wem's gefällt: die Farbe VS passt zur Gitarre perfekt, die Maserung des Boden-Furniers ist sehr schön, der Farbverlauf der Lackierung geschmackvoll. Die Bindings an Korpus und Hals sowie den F-Löchern sind sauber ausgeführt. Alle Potis und alle Mechaniken machen einen hochwertigen Eindruck. Sämtliche Metallteile sind massiv und wirken keineswegs billig.Negativ: Die "Floating Bridge" ist nicht ohne weiteres verschiebbar, da sie werksseitig mittels der durch die Brücke geführten Gewinde, die zur Einstellung der Saitenlage dienen, in der Decke fixiert wurde. Dort sind zwei Löcher zur Aufnahme der Gewinde gebohrt worden. Der Decklack unter der Brücke ist außerdem verkratzt bzw. durch Druckstellen verschandelt. Vermutlich wurde bei der Montage die Brücke auf den noch nicht durchgetrockneten Lack aufgesetzt. Mit einem passenden Inbus-Schlüssel kann man jedoch die Schraubgewinde aus der Brücke soweit herausdrehen, dass diese wieder zur Einstellung der Intonation verschoben werden kann. Allerdings werden dann die erwähnten unschönen Stellen im Lack sichtbar. Jedoch sind die Stellen zwischen Bridge und Steg-Pickup kaum sichtbar, und mit etwas Polierpaste kann man die Schrammen etwas kaschieren.Was auch nicht sein müsste, aber sogar bei teuren Custom-Shop Modellen von Gibson vorkommt (ich spreche aus eigener Erfahrung): Die Mechaniken sitzen sämtlich locker, und die Befestigungs-Muttern mussten alle nachgezogen werden, damit die Gitarre die Stimmung hält. Die Metall-Halterung des Schlagbrettchens liegt etwas ungeschickt auf dem Kunststoff-Rähmchen des Steg-Pickups auf und verursacht unschöne Vibrationsgeräusche. Abhilfe schafft etwas Tape oder Klebefilz. Die Schrauben der Pickup-Rähmchen mussten auch alle nachgezogen werden, da die Rahmen auf dem Holz ebenfalls leichte Vibrationsgeräusche erzeugten. Das alles sind lösbare Problem, wenn man sich etwas Zeit nimmt und handwerklich nicht völlig unbedarft ist.FAZIT: Trotz der beschriebenen Mängel, die m. E. einer nachlässigen Qualitätskontrolle geschuldet sind, ist die Gitarre empfehlenswert. Zu dem Preis bekommt man ein gut eingestelltes, gut klingendes und angenehm zu spielendes Instrument, das seinen Zweck erfüllt und dazu noch sehr ansprechend aussieht.“
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