
Jost am Sonor Beech Infinite in unserer Drumabteilung
Hallo Blogleser!
Gestern Abend hat sich das Nordlicht Jost Nickel direkt auf den Weißwurstäquator gewagt, um sich im Rahmen seines Workshops bei Session dem gefürchteten Frankfurter Publikum zu stellen und das neue Sonor Beech Infinite vorzustellen. Wie er selbst sagte, alles gar nicht so schlimm, vielmehr war er von der sehr gut gefüllten Drum-Abteilung und dem Wissensdurst des Publikums sichtlich beeindruckt – sogar mit der Landessprache schien er gut zurecht zu kommen. Den Erwartungen des Publikums jedenfalls konnte er in seinem über 2-stündigen Workshop mehr als gerecht werden.
Er begann zunächst mit einigen Stücken seiner verschiedenen Bands und Projekte (natürlich war auch eins von Herrn Delay dabei), die er zum Playback begleitete, und spielte dann ein beeindruckendes Solo. In der darauf folgenden Fragerunde zeigte sich, dass Jost erstens ein Vollprofi und zweitens ein sehr sympathischer Mensch mit typisch norddeutschem Humor ist.
Auf die Frage nach seinem Werdegang erzählte er, wie er vom platten Land (Kiel) über Münster (Zivildienst im Zoo) über New York (Drummer’s Collective) schließlich in seiner Wahlheimat Hamburg (Popkurs) landete und dort durch viel üben, und ein bisschen Glück, noch mehr üben, noch ein bisschen Glück und die Bereitschaft, alles für sein Ziel zu tun, da angelangt ist, wo er jetzt ist. Auch über Fachliches wurde geredet, etwa wie hilfreich lautes Mitzählen ist, wie man das Metronom auf unterschiedliche Art und Weise einsetzen kann oder wie man einfache Licks zu etwas viel größerem verbinden kann. Natürlich spielte er auch noch ein paar weitere Songs und Solos und beantwortete mit viel Spaß alle Fragen, erzählte auch ein wenig aus dem Nähkästchen von seinem ersten Vorspiel für Jan Delay und gab den Zuschauern noch den einen oder anderen guten Tipp mit auf den Weg.
Alles in allem ein äußerst unterhaltsamer und lehrreicher Workshop. Also vielen Dank, lieber Jost, und komm bald wieder, Jung!

