Der Synthesizer-Hersteller Waldorf präsentiert das neue Software-Instrument Lector, das auch in Kürze bei session music verfügbar sein wird. Waldorf verspricht grenzenlose Möglichkeiten bei der Klanggestaltung, da sich mit Lector aus jedem eingehenden Signal ganz neue Sounds und Effekte formen lassen und das auch noch schnell und übersichtlich. Dabei reicht die Palette von Gesangsbearbeitung, z.B. das Hinzufügen von Chorstimmen zur tragenden Stimme oder die bloße Verfremdung dieser, bis zur umfassenden Filmvertonung.
Gerade für Filmmusik bietet der Waldorf Lector mit seinen vielfältigen Klangmöglichkeiten von den angedeuteten Roboterstimmen über rhythmische Flächen und atmosphärische Streichersounds bis hin zu Wassertropfen und eindrucksvollen Drumloops alles was das Herz begehrt. Dabei werden nicht nur Filmkomponisten von dem Vocoder, den Filtern und der 16-stimmigen Klangerzeugung mit zwei Oszillatoren, 2 Hüllkurven, FM und Ringmodultation sowie zahlreichen beeindruckenden Effekten, wie der Overdrive mit Röhrensteuerung, das synchronisierbare Stereo-Delay sowie von dem einmaligen Hall begeistert sein.
Die Besonderheit des Lectors ist aber die Analyse-Filterbank. Diese splittet das eingehende Audiosignal in bis zu einhundert Frequenzbänder auf, deren Intensitäten die Lautstärken der gleichen Anzahl von Bandpassfiltern der Synthese-Filterbank steuern. Das Signal für die Synthese-Filterbank kann entweder aus dem integrierten Synthesizer oder einer externen Klangquelle stammen. So erlaubt der Waldorf Lector Gesang oder Sprache mittels eingespielter Melodien oder Akkordfolgen zu artikulieren, so bekommen Talking Drums eine ganz neue Bedeutung und erklärt, was der Hersteller mit “flüsternden Streichern” meint… Alle Features auf einem Blick gibt es im session-Shop.


