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RME Fireface UC

Hallo, RME hat auf der Musikmesse 2009 ein neues, hochwertiges USB Interface vorgestellt: das Fireface UC.  Das kompakte Fireface UC ist kompromisslos auf Höchstleistung unter Windows und Mac optimiert. Basierend auf einem neu entwickelten RME Hammerfall-Kern ermöglicht das Fireface UC revolutionär niedrige Latenzen selbst mit hohen Kanalzahlen. Es nutzt zwei unterschiedliche Firmwareversionen für Win und Mac. Das Fireface UC ist übrigens das einzige Gerät in seiner Klasse mit aktiver Jitterunterdrückung, kompletter Stand-Alone Funktionalität und Bedienung direkt am Gerät, super-flexiblen analogen I/Os in professioneller Qualität, und einem unübertroffenen 648-Kanal Matrix Router – und das alles bei bis zu 192 kHz Samplefrequenz.

RME Fireface UC

RME Fireface UC Das kompakte RME Fireface UC ist ein USB 2.0 Audiointerface und kompromisslos auf Höchstleistung unter Windows und Mac optimiert. Basierend auf einem neu entwickelten RME Hammerfall-Kern ermöglicht das RME Fireface UC revolutionär
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Kategorien: Recording.

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  1. RME – Wichtige Informationen zur Fireface UC System-Kompatibilität

    Mac OS X
    Das RME Fireface UC arbeitet praktisch mit allen Mac-Rechnern zusammen, die mit einem Intel Prozessor ausgestattet sind. Eine Unterstützung von Power-PC-Macs ist leider nicht möglich. Als Betriebssystem wird OS X 10.5 gefordert, da das RME Fireface UC einige Funktionen benutzt, die es vor 10.5 noch nicht gab. Außergewöhnliche Performance auf PCI-Niveau, Buffergrößen ab 32 Samples sind auch in der Praxis bis zu fast 100% CPU-Last nutzbar. Dies hat zwei Gründe: Mac Intel Hardware ist meist aktuell, und funktioniert daher mit USB schon seitens der Hardware-Schnittstelle recht gut. Außerdem hat Apple in Sachen USB-Audio ganze Arbeit geleistet, und für hervorragende Performance und Störsicherheit innerhalb des OS und Core Audio gesorgt. Davon kann sich Microsoft mehr als nur eine Scheibe abschneiden …

    Windows
    Als Betriebssystem arbeitet alles oberhalb Windows XP SP2, welches eine verbesserte USB-Unterstützung enthielt. USB 2.0 ist auf Wintel-Rechnern schon seit circa 2002 zu finden, hat aber in den ersten Generationen des USB Controllers nicht so funktioniert wie es für Echtzeit-Audio notwendig wäre. Auch wenn Rechner aus dem Jahre 2003 (z.B. Intel 875 mit P4 Prozessor) prinzipiell mit dem RME Fireface UC funktionieren, verursacht schon eine simple Stereo-Wiedergabe eine CPU-Last von 30%. Latenzen unter 256 Samples sind selbst in einer Minimalanwendung nicht immer knacksfrei. Bei genauerer Untersuchung stellt sich heraus, dass die CPU-Last im Grunde eine versteckte DPC-Last (DPC = Destination Point Code) ist. Offensichtlich arbeitet der Interface-Chip ineffizient, und zwingt dem Rechner (der CPU) Wartepausen auf. Mehr Infos zu DPC gibt‘s hier: http://www.thesycon.de/deu/latency_check.shtml Dieses Verhalten ist Treiber- und Betriebssystem-unabhängig, entscheidend ist der Controller (ICH = I/O Controller Hub) für die Schnittstellen. Welcher Chip verbaut wurde finden Sie im Geräte-Manager > Hardware > USB-Controller. Erst mit dem ICH7 scheint Intel das Problem erkannt zu haben. Moderne Rechner mit ICH8, 9 und 10 weisen prinzipiell eine hervorragende USB-Performance auf, kommen dann aber auch meist mit einem Core 2 Duo Prozessor daher, so dass zusätzlich auch eine hohe Rechenleistung zur
    Verfügung steht. Aktuelle Netbooks sind oft mit ICH7 bestückt, daher prinzipiell kompatibel. Der schmalbrüstige Atom-Prozessor führt dann doch wieder zu einer recht hohen Belastung bei simpler Wiedergabe, was aber teilweise auch auf die integrierte Soundkarte zutrifft. Ältere AMD- und ATI-basierte Rechner besitzen oft katastrophale USB-Interfaces, die sich in der Praxis als vollständig inkompatibel zum RME Fireface UC erweisen. Auf Basis der obigen Erkenntnisse, und um Enttäuschungen auf Seiten unserer Kunden zu vermeiden, wurden die Systemvoraussetzungen zum Betrieb des RME Fireface UC streng auf mindestens Core 2 Duo
    CPU festgelegt. Diese kommt immer zusammen mit neueren USB-Controllern. Ältere Rechner funktionieren durchaus, aber eben mit Einschränkungen. Ob diese im Einzelfall akzeptabel sind, kann nur der Kunde selbst entscheiden.

    Vereinfacht gesagt:
    Das RME Fireface UC ist ein Produkt mit der Technik des Jahres 2009, und läuft am besten mit ebensolchen Computern. Doch selbst der neueste Rechner kann versagen, wenn er schlecht konfiguriert ist. Dies trifft vor allem auf Notebooks zu, die manchmal schon ab Werk schlecht funktionieren, und sich ohne spezielle Treiber- oder BIOS-Updates nicht signifikant verbessern lassen. Dies betrifft aber nicht nur das RME Fireface UC, sondern jegliches Audio-Interface. Zusätzliche Informationen unter: http://rme-audio.de/products_fireface_uc_systems.php?page=content/products/uc_general Hinweis: Für Links zu fremden Seiten können wir keine Verantwortung übernehmen! Stand 1.8.2009

    Olaf30. Juli 2009 @ 16:46



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